Schlafprobleme und nächtliches Grübeln – was tun?

 Schlaflosigkeit und Schlafprobleme können u.a. auch Zeichen von Angst sein. Sich dem Prozess des Lebens nicht anvertrauen wollen oder können, eventuell sogar unter Schuldgefühlen

 

leiden und mit Schuldgefühlen ringen. Man hat das Gefühl, nicht genug zu sein oder eventuell sogar einen Fehler gemacht zu haben, weil man bestimmte Entscheidungen im Leben getroffen hat. Oder die finanziellen Sorgen, die einen nicht loslassen. Oft sind es die für uns heute ganz „normalen“ Ängste, die einem aber den Schlaf rauben.

 

Statt sich mit den Ängsten auseinanderzusetzen, arbeitet man Tag für Tage, Woche für Woche.

 

 

Folgende Beiträge und Tipps können gegen Schlafprobleme helfen:

 

 

1. Um zu vermeiden, dass du nachts noch einmal aufstehen musst: Trinke so wenig Flüssigkeit abends wie es geht. Oder höre einfach rechtzeitig, ca. eine Stunde mindestens, vor dem Schlafengehen auf, Flüssigkeiten zu dir zu nehmen.

 

2.Vermeide stimulierende, koffeinhaltige oder alkoholische Getränke. Trinke stattdessen zum Abend hin beruhigende Tees oder am besten einfach Wasser.

 

3.Nimm so wenig schweres Essen zu dir wie möglich. Sonst „beschäftigst“ du deinen Magen und Darm unnötig, was Dir zusätzlich Energie raubt.

 

4.Vermeide Zucker am Abend. Zucker hält die Nerven intakt. Auch Milchprodukte sollten drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen wegen der sog. Verschleimung nicht mehr zu sich genommen werden.

 

5.Vermeide technische Geräte am Abend so gut, wie es nur geht. Sie geben dir nur noch mehr Reize und fordern deinen Geist zusätzlich. Nachts muss der Geist sie verarbeiten und schon, wenn du zur Ruhe kommst, die Geräte aus sind, beginnt dein Kopf mit der Verarbeitung. Sorge deshalb dafür, dass die Inhalte am Abend freudigerNatur sind, damit möglichst Glückshormonen ausgeschüttet werden. z.B. freudige Filme, kein Fernsehprogramm oder Medienprogramm, das einen herunterzieht. Oder noch besser ist ein Buch zu lesen.

 

6.Technische Geräte senden hautsächlich ein Blaulicht-Spektrum aus, welches dem Körper suggeriert, es sei Tag. Deshalb installiere am besten sogenannte Blaufilter oder lege deinen Night Shift-Modus im Handy fest, um deinen Körper bei der Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, zu unterstützen.

 

7.Temperiere dein Schlafzimmer kühl. Mach es nicht zu warm und nicht zu kalt, evtl um die 10 Grad. . Besonders, wenn Ängste und Panik hochkommt, kann Kälte helfen. Es ist schlaffördernd, so wenig Sachen wie möglich zu tragen. Deshalb kann es bereits helfen, keine Socken im Bett zu tragen.

 

8.Eine schwere Bettdecke, kann helfen das Kuschelhormon Oxytocin auszustoßen. Das ist eine gute Möglichkeit für Menschen, die zu Traurigkeit und depressiven Symptomen neigen. Es reichen auch zwei Bettdecken, um dich noch mehr einzukuscheln und ein wohliges Gefühl herzustellen.

 

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